Das Leben als Student

Wer sich nach dem Abitur dazu entschließt, ein Studium zu absolvieren, hat vielleicht zunächst Stereotypen des Studentenlebens mit wilden Partys und Nächten auf dem Schlafsofa vor Augen. Doch ein Schulabgänger steht zunächst vor der Entscheidung für eine bestimmten Studiengang und eine Hochschule. Aus Kostengründen bietet es sich normalerweise an, sich in der Nähe des elterlichen Wohnsitzes einzuschreiben und zunächst „zu Hause“ wohnen zu bleiben. Aber vielleicht wird der gewünschte Studiengang in der jeweiligen Region nicht angeboten oder man entscheidet sich aus anderen Gründen, wie beispielsweise die Qualität oder Reputation einer Hochschule, sein Studium an einem anderen Ort zu beginnen. Aufgrund der räumlichen Distanz bedeutet der Antritt des Studiums für junge Menschen dann zugleich den Auszug aus dem Elternhaus. Und damit beginnt das eigenständige leben als Student. Partys und die scheinbar obligatorischen Schlafsofas sollten hierbei jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielen!

Viele Hochschulen bieten in ihren Studenten in Wohnheimen die Möglichkeit einer kostengünstigen Unterkunft. Hier kann man zwar auf ein Schlaf Sofa verzichten und nächtigt dafür auf einem herkömmlichen Bett, aber oftmals werden der Gemeinschaftsraum und die Küche wie in einer Wohngemeinschaft mit mehreren Kommilitonen geteilt. Versteht man sich gut mit seinen Mitbewohnern stellt das kein größeres Problem dar. Doch bei Spannungen wird die Situation schnell sehr unangenehm und die Studienleistung kann unter dem Stress leiden.

Eine andere Möglichkeit sind selbstorganisierte Wohngemeinschaften. Hier entscheiden sich 2 oder mehr Freunde oder Bekannte dazu, sich eine größere Wohnung mit mehreren Schlafzimmern zu teilen. Gerade hier findet man übrigens für Gäste oftmals Schlafsofas, die bei Bedarf auch „einem mehr“ noch Platz bieten.

Wer sich mit diesen Möglichkeiten nicht anfreunden kann ist gezwungen, sich eine eigene kleine Wohnung zu mieten. Um jedoch seine Studienerfolge nicht zu gefährden, sollte man hier sehr auf die Kosten achten. Es ist im Allgemeinen besser, zwar in einer kleinen Wohnung zu leben und gegebenenfalls auf einem Schlafsofa zu nächtigen aber sein Studium von Anfang bis Ende konzentriert und erfolgreich anzugehen, anstatt mit unzähligen Nebenjobs eine große Wohnung zu finanzieren und am Ende keine Zeit mehr für das Studium zu finden.

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